Die Gesellschafter von VWP erforschen aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen seit über 20 Jahren den Anbau, die Verarbeitung und die Anwendung pflanzlicher Öle als Energiealternative.

Die entsprechende Motorenentwicklung übernehmen Ingenieure in einer eigenen Technikabteilung. In der Forschung kooperiert das Unternehmen mit internationalen Universitäten und Instituten.

Handelsübliche Pflanzenöle lassen sich in konventionellen Dieselmotoren nicht als Kraftstoffe verwenden. In den ersten Jahrzehnten der Entwicklung des Dieselmotors ab ca. 1900 wurden zwar pflanzliche Öle (in den Kolonien) genauso eingesetzt wie mineralische Öle (in den Ländern, die Mineralölvorkommen hatten). Die Frage des Kraftstoffes war am Beginn der Dieselmotorentwicklung noch nicht entschieden.

Das Auffinden umfangreicher, billiger und leicht erschließbarer mineralischer Ölquellen (Texas, Naher Osten) ermöglichte eine weltweit massenhafte Verwendung dieser Öle. Damit sank die Bedeutung pflanzlicher Öle als Treibstoff, als Schmierstoff und als Chemie-Grundstoff.

Ende der 1970er Jahre wurde ein Zusammenhang zwischen Erderwärmung und CO2-Emissionen immer deutlicher (1kg Öl verbrennt zu 3,6 kg CO2). Nachdem fossile Brennstoffe zunehmend knapp und teurer werden und die Klimaprobleme massiv in den Vordergrund rücken, gewinnt Pflanzenöl als Kraftstoff Marktanteile zurück.